Stockfisch RCA-Pro Set - die absolute REFERENZ!

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STOCKFISCH TRUE TRANSMISSION CABLE RCA – DIE ABSOLUTE REFERENZ! Die Geräte einer HiFi-Anlage... mehr
Stockfisch RCA-Pro Set - die absolute REFERENZ!

STOCKFISCH TRUE TRANSMISSION CABLE RCA – DIE ABSOLUTE REFERENZ!

Die Geräte einer HiFi-Anlage werden meistens über unsymmetrische Audiokabel (Cinch-Kabel) miteinander verbunden. Sie sind vorwiegend koaxial aufgebaut, wobei der Innenleiter (Signalleiter) vom Außenleiter (Schirm, Masse) umschlossen wird. Dieses Prinzip hat sich bei professionellen Anwendungen bewährt. Trotzdem sind diese Verbindungen bei HiFi-Anlagen nicht immer störungsfrei, weil die Gerätegehäuse (Gerätemassen) über die Audiokabel miteinander verbunden sind.

Der Netzeingang schutzgeerdeter Geräte ist in der Regel über Kondensatoren mit der Gerätemasse verbunden, um die Geräte vor Störungen aus dem Netz zu schützen. Der Schutzleiter des Netzkabels leitet die Störströme dann zum Schutzkontakt der Steckdose ab (Erdung). Es fließen aber auch Störströme über die Kabelschirme der Audiokabel von einem Gerät zum anderen und erzeugen Störspannungen, die sich den Audiosignalen überlagern. Auch die Geräte selbst können Störsignale erzeugen, insbesondere wenn sie Schaltnetzteile enthalten. Sie arbeiten mit schnellen Strom- und Spannungsimpulsen, und trotz Filterung können Reste der Impulssignale zum Netzeingang gelangen.

Über die Schutzadern der Netzkabel und die Schutzkontakte der Steckdosen sind die Gerätemassen und damit auch die Massekontakte der Cinch-Buchsen miteinander verbunden. Meistens werden die Geräte einer HiFi-Anlage aus einer gemeinsamen Steckdosenleiste versorgt. Das ist auch sinnvoll, weil die Schutzkontakte auf kurze Distanz miteinander verbunden sind und so zwischen ihnen praktisch keine zusätzlichen Störspannungen auftreten. Damit ist schon viel für die Minimierung der Störungen getan. Aber leider reicht das oft nicht aus.

Schauen wir uns dazu die praktische Situation noch etwas genauer an. Zwei Geräte, die aus benachbarten Steckdosen versorgt werden, bilden mit den Schutzleitern der Netzkabel und dem Audiokabel, als Querverbindung zwischen den Geräten, ein Leiterdreieck, in dem Störströme vagabundieren. Entscheidend ist nun, dass die Störströme möglichst geringe Störspannungen am Audiokabel erzeugen. Dazu muss der Widerstand der Masseverbindung (Schirm) des Audiokabels möglichst niedrig sein, und zwar viel niedriger als die Widerstände der Schutzleiter in den Netzkabeln. Dann werden die Gerätemassen direkt miteinander verbunden und die Störspannungen am Audiokabel im Idealfall kurzgeschlossen. Dieses Verfahren wird beim RCA-Pro angewandt.

Das RCA-Pro ist anders aufgebaut als die üblichen Audiokabel. Da sich eine extrem leitfähige Masseverbindung als Kabelschirm nicht sinnvoll realisieren lässt, ohne das Kabel unflexibel zu machen, wird eine spezielle Masseader mit einem ungewöhnlich großen Querschnitt verwendet, die aber noch ausreichend flexibel ist. Der Signalleiter, der bei den üblichen Audiokabeln als Innenleiter ausgeführt wird, ist außen angeordnet. Das Koaxialprinzip wird hier gewissermaßen invertiert.

Da der Signalleiter praktisch keinen Strom transportieren muss, kann er so dünn sein, dass der Skineffekt keine Rolle spielt. Er besteht aus zwei versilberten Kupferdrähten, die gegensinnig um die Masseader gewickelt und parallelgeschaltet sind. Das minimiert die Induktivität des Kabels und damit auch den Störeinfluss äußerer Magnetfelder. Die herstellungsbedingte Ziehrichtung der Drähte wird bei der Wicklung beachtet und ist für alle Kabel einheitlich. Aufgrund der dünnen Drähte ist auch die Kabelkapazität sehr niedrig. Elektrische Störfelder finden praktisch keine Angriffsfläche und werden von der eng benachbarten großflächigen Masseader absorbiert. Die Masseader hat also eine nicht unbeträchtliche Schirmwirkung. Die Leiter der Masseader befinden sich direkt unter der Isolation, die Adermitte bleibt frei. Das minimiert den Skineffekt und ergibt die größte Nähe zu den außenliegenden Signalleitern.

Der Widerstand der Signalleiter ist um ein Vielfaches höher als der Widerstand der Masseader und ist gleichmäßig über die Kabellänge verteilt. Das wirkt Signalreflexionen auf dem Kabel entgegen. Auch die Ummantelung des Kabels mit einem Basaltgewebe trägt dazu bei. Da es sehr eng an den Signalleitern anliegt, können seine dämpfenden magnetischen Eigenschaften unmittelbar auf die Signalleiter einwirken. Unterstützend wirkt auch der asymmetrisch auf dem Kabel positionierte Ferritring. Da er nur störende Gleichtaktsignale dämpft, beeinträchtigt er die Audiosignale nicht. Er säubert sie gewissermaßen von Artefakten, indem er dafür sorgt, dass sich hin- und rücklaufende Ströme im Audiokabel möglichst wenig unterscheiden. Die Wirkung ist am größten, wenn sich der Ferritring in der Nähe der Signalquelle (z.B. dem CD-Player) befindet. Weiterhin dämpft er hochfrequente Störungen. Seine asymmetrische Position auf dem Kabel steht in Beziehung zur Ziehrichtung der Signaldrähte.

Das Kabel ist trotz der soliden Masseader noch angenehm flexibel. Die hochwertigen vergoldeten Stecker mit beweglichen Masseringen bewähren sich in der Praxis, da sie beim Einstecken zuerst den Massekontakt zur Buchse herstellen und verhindern, dass es zu unliebsamen Knack- und Brummgeräuschen kommt.

 

Die besonderen klanglichen Eigenschaften des Kabels hört man sofort, auch ohne direkten Vergleich. Das Klangbild ist ungewöhnlich filigran, transparent und verfärbungsfrei. Auch die vermittelte Räumlichkeit ist beeindruckend. Die Stereomitte, die bei vielen Kabeln etwas zurückgenommen oder unpräzise erscheint, wird präsent abgebildet. Solostimmen werden so realistisch dargestellt, dass ein Live-Eindruck entsteht. Das RCA-Pro kann auch bisher verborgene klangliche Details erschließen und in überzeugender Weise das Hörerlebnis bereichern.

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16.09.2021

Natürlichkeit der Klangfarben sowie Dynamik und Klarheit gleichzeitig

Seit einiger Zeit spielt das Thema Kabelverbindungen für mich eine Rolle, die ich noch vor wenigen Jahren kaum für möglich gehalten hatte. Um meine höchstwertigen Quellgeräte optimal zum Klingen zu bringen, habe ich im Moment zwei verschiedene Cinch-Kabel im Einsatz:
Ein Kabel stammt von einem renommierten englischen Hersteller (der das “Kabel“ im Namen trägt…) und das andere – ein 6N-Reinsilberkabel - kommt ebenfalls von einem bekannten Kabelanbieter. Während das erste immer dann zum Einsatz kommt, wenn es darum geht, möglichst natürliche Klangfarben darzustellen, ist das zweite mein Spezialist für Brillanz, Klarheit und eine enorme Dynamik.
Insgeheim wäre natürlich mein Ideal gewesen, alles in einem zu bekommen, aber die eierlegende Wollmichsau ist auch im Highend noch nicht erfunden worden – dachte ich zumindest, bis ich die Gelegenheit bekam, das neue Stockfisch Cinch-Kabel zu testen…
Mein erster Eindruck war, dass es das Beste von beiden Kabeln vereint – Natürlichkeit der Klangfarben sowie Dynamik und Klarheit gleichzeitig.
Aber dieses Kabel geht noch darüber hinaus, indem es einen Raum schafft, in dem sich jedes Instrument frei entfalten kann, indem es eine Tiefenstaffelung herstellt, die gerade bei großorchestralen Werken sehr wichtig ist und indem es bei aller Power eine Entspanntheit beim Hören vermittelt, die absolut langzeittauglich ist.
Als Pianist ärgere ich mich sehr oft über Hifi-Redakteure, für die die Darstellung der Perkussivität eines Klavieranschlages ein Qualitätskriterium für die Standfestigkeit einer Hifi-Komponente zu sein scheint. Das Stockfischkabel tut genau dies nicht: vielmehr zeigt es, dass ein Klavier klingen kann wie eine Geige, eine Flöte oder auch wie eine Orgel (und manchmal eben auch wie ein Schlagwerk) – je nachdem, was es darstellen soll…
Alles in allem kann ich sagen, dass die Klangcharakteristik, die schon durch die Lautsprecherkabel von Stockfisch erzeugt wird, hier wieder zu finden ist, und die Homogenität des Klangbildes, die vermutlich für den Klassikhörer noch wichtiger ist als für den Liebhaber anderer Musikstile, ungehindert von der Quelle bis zum Lautsprecher „durchgereicht“ wird.
Wer das Lautsprecherkabel von Stockfisch kennt und schätzt, wird vermutlich nicht darum herumkommen, auch die anderen Verbindungen in seinem System mit diesem wunderbaren Kabel zu ergänzen ….

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